Sicher am Berg beim Skitourengehen

Safety first! Diese Devise gilt bei jeder Skitour – Egal ob für einen Anfänger oder einen Profi. Um nicht nur sicher auf den Berg hinauf, sondern auch wieder heil hinunter zu kommen, gibt es einige Sicherheitsmaßnahmen für den Outdoorsport. Im dritten Blogartikel unserer Skitouren-Reihe haben wir für dich die wichtigsten Bestandteile der Notfallausrüstung zusammengefasst. Bist du gerade dabei, deine erste Skitour zu planen? Dann schau doch bei unseren anderen Blogartikeln zur Vorbereitung und Ausrüstung vorbei.

Pflicht für jede Skitour: Wetter- und Lawinenlagebericht

Vor der Tour solltest du unbedingt den Wetter- und Lawinenlagebericht (LLB) der Region checken. Auch wenn der Wetterbericht Sonnenschein vorhergesagt hat, kann es auch kurzfristig zu einem Wetterumschwung kommen. Starker Wind, schlechte Sicht und Schneefall erhöhen das Unfallrisiko und gefährden die Skitouren-Abenteurer. Der LLB wird täglich veröffentlicht. Daraus kann die jeweilige Lawinenwarnstufe abgelesen werden: Lawinenwarnstufe 1 (geringe Gefahr) und Lawinenwarnstufe 5 (hohe Gefahr).

Wie kann ich mich für den Notfall wappnen?

Ein fixer Bestandteil bei einer Skitour ist eine Notfallausrüstung. Diese sollte nicht nur mitgeführt werden. Es ist vor allem auch wichtig, mit den Sicherheitsanwendungen umgehen zu können. Dafür ist im Vorfeld ein Lawinenkurs auf jeden Fall empfehlenswert.

Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät)

Beim LVS-Gerät handelt es sich um ein Sende- und Empfangsgerät, welches im Notfall durch die Empfangsfunktion zum Verschütteten führt. Das LVS-Gerät sollte in einer verschließbaren Tasche in der Kleidung direkt am Körper getragen werden. Ansonsten kann das Gerät im Notfall von einer Lawine weggerissen werden.

Lawinenschaufel

Auch die Lawinenschaufel ist Teil der Schutzausrüstung. Mit Hilfe der Schaufel kann eine verschüttete Person ausgegraben werden. Heutzutage haben viele Skitourenrucksäcke einen extra Platz für die Schaufel. Daher ist sie ganz einfach bei der Skitour mitzuführen.

Lawinensonde

Die Sonde ist neben dem LVS-Gerät und der Lawinenschaufel Teil der Standardausrüstung. Es ist ein mechanisches Hilfsmittel, welches bei der Suche von verschütteten Menschen hilft. Durch das Ziehen an der Schnur kann die Sonde bis zu 4 Meter lang werden und ist unverzichtbar bei der Ortung von Verschütteten unter dem Schnee.

Was gehört noch zur Schutzausrüstung?

Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen und für den Notfall bestens gewappnet zu sein sind auch folgende Sicherheitsanwendungen empfehlenswert: Ein Erste-Hilfe-Paket, ein Biwaksack (winddichter und wasserdichter Sack für Übernachtungen im Freien) und ein Rucksack mit einem Airbag-System.
Weitere wichtige Informationen rund um das Skitourengehen und den Sicherheitsstufen findest du beim österreichischen Alpenverein unter folgendem Link: https://www.alpenverein.at/shop_wAssets/docs/pdfs-webshop/Skitouren-CF-2017.pdf

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Foto: Hanna Hofer