Dos & Don’ts am Berg: So verhältst du dich richtig beim Skifahren

Marie Albrecht
30.01.2026

Ein Tag am Berg kann alles sein: perfekter Powder, strahlender Sonnenschein, gute Lines und noch bessere Laune. Damit genau das auch so bleibt, gibt es hier ein paar simple Dos and Don’ts beim Skifahren. Denn der Berg ist kein rechtsfreier Raum, sondern ein Ort, den wir uns teilen. Mit ein bisschen Hausverstand, Respekt und Style wird aus einem guten Skitag ein richtig guter.

Dos am Berg

Eines der wichtigsten Dos ist ganz klar die Rücksichtnahme. Nicht jeder fährt auf der Piste Weltcup-Niveau oder liebt den Highspeed. Durch vorausschauendes Fahren, und eine angepasste Geschwindigkeit sorgt man nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für weniger Stress. Und Stress kann man an einem schönen Skitag erst recht nicht brauchen. Des Weiteren sollte man bei Pausen auch da stehen bleiben, wo man für alle gut sichtbar ist. Das heißt nicht direkt hinter Kuppen oder an engen Passagen halten. Dies kann schnell sehr gefährlich für alle Beteiligten werden.

Auch spielt die richtige Ausrüstung eine große Rolle. Ein Helm sollte selbstverständlich sein, genauso wie eine gute Skibrille, die bei wechselnden Lichtverhältnissen für klare Sicht sorgt. Unsere Skibrillen sind dafür die perfekte Wahl. Egal ob Sonne, Schnee oder Nebel, für jedes Wetter gibt es das richtige Glas. Diese haben dazu noch die zuverlässige Antifog-Technologie. Zusätzlich sollte man auch die Bindungen sowie scharfe Kanten regelmäßig checken. Ebenfalls kann auch ein kurzer Blick auf Wetterbericht und Pistenbedingungen nicht schaden. Wer abseits der Piste unterwegs ist, sollte sich außerdem unbedingt mit der aktuellen Lawinenlage beschäftigen. Man sollte beachten, dass der Berg keine Leichtsinnigkeit verzeiht.

Don'ts am Berg

Kommen wir nun zu den Don’ts. Hierzu zählt auf jeden Fall kein Alkohol am Berg. Ein Drink auf der Hütte mag dazugehören, aber betrunken Skifahren ist ein Risiko. Dies sollte besser niemand eingehen. Reaktionszeit, Einschätzungsvermögen und Koordination leiden massiv darunter. Das kann nicht nur für einen selbst, sondern auch für Menschen um einen herum, gefährlich werden. Ähnlich kritisch sind Kopfhörer mit voll aufgedrehter Musik. Soundtrack ja, aber bitte so, dass man noch mitbekommt, was rundherum passiert.

Was ebenfalls gar nicht geht ist Müll im Schnee liegen zulassen. Das Riegelpapier, die Taschentücher oder auch Dosen gehören nicht auf die Piste oder ins Backcountry. Die Berge sind unser Playground, aber eben auch ein sensibler Naturraum. Jeder von uns der ihm nutzt sollte ihn respektieren. Wer seinen Müll wieder mitnimmt, zeigt nicht nur Anstand, sondern auch echten Berg-Respekt.

Und zu guter Letzt, die FIS-Regeln. Diese sind nicht nur eine Empfehlung, sondern dienen auch als Basis für ein faires Miteinander auf der Piste. Sie sorgen dafür, dass alle sicher unterwegs sein können. Ganz egal ob man ein Anfänger oder Profi ist. Wer sich daran hält, trägt aktiv zu guten Vibes am Berg bei.

Fazit

Am Ende gilt, Style und eine gute Lines sind wichtig. Ebenso aber auch Respekt, Awareness und Verantwortung. Wenn wir alle unseren Teil dazu beitragen, bleiben die Berge genau das, was sie sein sollen. Ein Ort für Freiheit, Spaß und unvergessliche Tage im Schnee.

Credits: Mathäus Gartner

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